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Diskriminierung und Hass
Diese Richtlinie gilt für alle Arbeitgeber und Jobsuchende auf Indeed. Unser Ziel ist es, die Jobsuche fair, sicher und einladend zu gestalten. Indeed untersagt während der Nutzung der Plattform zu jeder Zeit Hassreden, Diskriminierung und beleidigende Inhalte. Wir können Stellenanzeigen oder Konten entfernen, ausblenden oder sperren, die gegen diese Richtlinie verstoßen.
Vorgaben der Richtlinie
Alter
- Stellen dürfen keine Präferenzen hinsichtlich des Alters zeigen.
- Arbeitgeber dürfen ein Mindestalter nur dann erwähnen, wenn dies durch Arbeitsgesetze oder die Art der Tätigkeit erforderlich ist (z. B. bei Alkoholausschank).
- Ausdrücke, die eine Generationspräferenz suggerieren, wie "Digital Native", sind nicht zulässig.
Wichtig: Die Gesetze vor Ort können davon abweichen. In der Schweiz können bestimmte altersbezogene Recruitingpraktiken gemäß der nationalen Gesetzgebung anders behandelt werden.
Nationale Herkunft
- Stellenanzeigen dürfen Personen nicht aufgrund ihrer nationalen Herkunft, ethnischen Zugehörigkeit oder ihres Akzents ausschließen oder ansprechen.
- Sprachanforderungen können aufgeführt sein, aber die Formulierung muss neutral sein. Beispiel:
- Zulässig: „Fließende Deutsch- und Englischkenntnisse“
- Falsch: „Deutsch muss deine Muttersprache sein.“
Ethnische Zugehörigkeit
- Stellen dürfen keine Präferenzen hinsichtlich der ethnischen Zugehörigkeit zeigen.
- Die ethnische Zugehörigkeit spielt für die berufliche Eignung keine Rolle, und jede Erwähnung von Präferenzen ist nicht erlaubt.
- Begrenzte Ausnahmen sind für Schauspiel- oder Modelstellen möglich.
Religion
- Stellen dürfen keine Präferenzen hinsichtlich der Religion zeigen.
- Religion darf nur erwähnt werden, wenn sie in direktem Zusammenhang mit dem Job steht (z. B. Stellen in Gotteshäusern oder konfessionellen Schulen).
Geschlecht oder sexuelle Orientierung
- Stellenanzeigen dürfen keine Präferenzen hinsichtlich von Geschlecht, Geschlechtsidentität oder sexueller Orientierung zeigen.
- Geschlechtsspezifische Jobtitel sollten durch neutrale Begriffe ersetzt werden. Beispiel:
- Zulässig: „Verkaufsperson“ oder „Führungskraft“
- Falsch: „Verkäuferin“ oder „Manager“
- Begrenzte Ausnahmen können für Schauspiel-, Model-, Gesundheits- oder Nachhilfestellen gelten.
Eigenschaften, die keine Auswirkungen auf die Ergebnisse der Stellenanzeige haben
Stellenanzeigen dürfen nicht aufgrund persönlicher Merkmale diskriminieren, z. B.:
- Behinderung
- Genetische Informationen
- Familienstand
- Äußeres Erscheinungsbild (Tätowierungen, Piercings, Gewicht, Haarfarbe)
- Sozioökonomischer Status
- Rauchgewohnheiten (außer in seltenen Fällen, z. B. bei der Kinderbetreuung)
Identitätsspezifische Beleidigungen, gezielter Missbrauch und Hassrede
- Hassreden und gezielter Missbrauch in jeglicher Form sind nicht zulässig.
- Hassrede kann Folgendes beinhalten:
- Beleidigungen
- Bedrohungen
- Inhalte, die Anfeindungen gegenüber einer Person oder Gruppe fördern
- Dazu gehört u. a. Folgendes:
- Ethnische Zugehörigkeit
- Nationale Zugehörigkeit
- Geschlecht
- Religion
- Behinderung
- Sexuelle Orientierung
- Familienstand
Beleidigende und anstößige Inhalte
- Inhalte, die vulgär, beleidigend oder erniedrigend sind, sind nicht zulässig.
- Beiläufige oder ungenaue Verweise auf psychische Störungen (z. B. "muss eine Zwangsstörung sein") sind nicht zulässig.
- Wir können Inhalte entfernen, die Schimpfwörter oder sexuelle Sprache enthalten.
Foto-Anfragen
Arbeitgeber können im Rahmen des Bewerbungsprozesses ein Passfoto oder Porträtfoto anfordern.
Nächste Schritte
Wenn wir Ihre Stellenanzeige entfernt oder ausgeblendet haben:
- Prüfen Sie Stellenanzeigen auf neutrale und inklusive Formulierungen.
- Vermeiden Sie Begriffe, die Vorurteile oder Präferenzen für Gruppen aufweisen.
- Konzentrieren Sie sich nur auf die Fähigkeiten und Qualifikationen, die die Stelle betreffen.
Kontaktieren Sie den Indeed Support, wenn Sie der Meinung sind, dass wir Ihre Stellenanzeige versehentlich entfernt haben.